Okkultismus

Quelle: Wikipedia

Der Begriff Okkultismus stammt von dem lateinischen Wort occultus ab, was im Deutschen verborgen, versteckt oder geheim bedeutet. Es ist die Lehre von geheimen, von verborgenen, von übersinnlichen Phänomenen und Kräften, die der wissenschaftlichen Erforschung verschlossen sind. Die heutige Bedeutung des Begriffes wird umrissen vom Titel eines Werkes von Agrippa von Nettesheim „De occulta philosophia sive de magia“, das die verborgenen (okkulten) Kräfte von Natur und Seele zum Gegenstand hat.
Die Ursprünge des Okkultismus lassen sich bis in die Antike und die Zeit des Alten Testamentes nachverfolgen. Okkultismus, Esoterik und Magie hängen eng zusammmen. Es werden den Menschen Praktiken und geheimnisvolle Rituale angeboten, um mit diesen verborgenen Kräften in Kontakt zu kommen. Beispiele hierfür sind Schamanismus, Channeling, Wahrsagen (Mantik), Ritualmagie und viele andere mehr. Mit Hilfe dieser Methoden wird versucht, sich Kräfte und Mächte der geistlichen Welt dienstbar zu machen, günstig zu stimmen oder diese zu beeinflussen. Die Bibel spricht hier von widergöttlichen Mächten der Bosheit, unreinen Geistern bzw. Dämonen.
Okkultismus und Magie sind so alt wie die Menschheit selbst und werden auch heute noch in allen Kulturen praktiziert. Okkultismus, Magie und Aberglaube sind mit der Aufklärung und dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaften nicht verschwunden, sie haben sich nur verändert. Der moderne Mensch ist noch genauso abgöttisch und magisch veranlagt wie im Mittelalter, nur in einer modern angepaßten Form. Die Esoterik hat den Okkultismus und die Magie in ein neues Gewand gekleidet und damit wieder salonfähig gemacht. Viele Menschen bedienen sich – teilweise unbewußt - solcher Praktiken. Einige davon werden auf dieser Homepage mit ihren großen Gefahren für die menschliche Seele vorgestellt. 
Die „Beherrscher“ okkulter Kräfte treten z.B. als Schamanen, Geistheiler, Zauberer, Hexen, Medien und andere übersinnlich Begabte, Wahrsager, Astrologen, Hellseher, Yogis und Gurus auf . In Wahrheit beherrschen nicht die Menschen die geistlichen Mächte, sondern es ist gerade umgekehrt.
Erklärt werden diese Phänomene – je nach Standpunkt – verschieden:

  • als Wirkung einer universalen bzw. kosmischen Kraft
  • als Wirkung von verschiedenen Geistwesen bzw. Gottheiten
  • als Nutzung einer speziellen Kraft des menschlichen Geistes, die aber nur in einem „besonderen Bewußtseinszustand“ zugänglich ist
  • als Wirkung Gottes

Das Zeugnis der Bibel, dem Wort des lebendigen Gottes, ist klar: Es handelt sich um die Inanspruchnahme von Mächten der Finsternis, der von Gott abgefallenen bösen Engel (Dämonen und Satan selbst).
Dieser deutliche geistliche Befund wird von vielen „aufgeklärten“ Zeitgenossen geleugnet (auch von liberalen Theologen). Aberglaube, Magie, Satan und Dämonen sind Begriffe, die der moderne Mensch scheinbar überwunden hat.
Doch die exorbitante Zunahme der esoterischen Angebote und der okkulten Belastung von Menschen sprechen eine andere Sprache.
Es gibt eine Auseinandersetzung von Licht und Finsternis, und das Okkulte ist Teilgebiet dieser Auseinandersetzung. Der Okkultseelsorger Dr. Kurt Koch bezeichnet okkultes, magisches Handeln als einen „Brennpunkt, an dem die Frontstellung Gottesherrschaft und Finsternismacht sichtbar wird“
Doch es gilt auch heute Gottes Wort:
„Jesus Christus hat dem Teufel die Macht genommen“ (Hebr. 2, 14)

Koch, Dr. Kurt E.: Okkultes ABC

Anhand von 500 Beispielen werden in diesem Buch rund 150 okkulte Bewegungen erläutert. Als Nachschlagewerk gibt das Buch klare Wegweisung im okkulten Chaos unserer Zeit und enthält ein umfangreiches Kapitel über die Befreiung aus okkulten Bindungen. Ergänzungsband zu "Seelsorge und Okkultismus.

books.google.de/books?isbn=3924293023

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