Lozanow-Methode

Der bulgarische Arzt und Psychologe Prof. Georgi Lozanov (ausgesprochen Losánov) entwickelte seit den 1960er Jahren eine Lehrmethode mit dem Namen Suggestopädie.

Während diese Methode unter Beteiligung einer Lehrperson praktiziert wird, arbeitet die vergleichbare, von den Autorinnen Ostrander und Schroeder weiterentwickelte Technik des Superlearnings ohne Lehrer. Sowohl die Suggestopädie als auch Superlearning versuchen durch die Bereitstellung von visuellenkinästhetischen und auditiven Reizen, den Lernvorgang "gehirngerecht" aufzubereiten.

Typisches "Einsatzgebiet" der Methoden ist der Fremdsprachenunterricht, inzwischen sind sie aber auch im Sachunterricht und im Weiterbildungsbereich zu finden.

Was steckt hinter dieser Methode?

Die Entwickler hatten erkannt, daß Musik im Zusammenwirken mit Entspannung, variierender Sprechart, bestimmtem Atemrhythmus und Suggestion bewirkt, daß das "Unterbewusstsein" direkt in den Lernprozeß einbezogen wird. Als Folge soll das Behalten des Erlernten erheblich verbessert werden.

Suggestion und Desuggestion erfolgen u. a. dadurch, dass der Lehrer den Lernenden in einen Entspannungszustand versetzt, was diesem ein "völlig neuartiges Lernen" ermöglichen soll. In den Zustand der Entspannung führen die beiden einleitenden Konzertphasen, die z.B. mit klassischer und barocker Musik gestaltet werden.

Beurteilung der Methode aus biblischer Sicht

Die beteiligten Induktionstechniken (auditive Reize wie Musik und Sprache, Entspannungs- und Atemübungen, Suggestion) führen in einen hypnoseartigen Zustand der Trance, vergleichbar den Abläufen beim Schamanismus oder gewissen Yogaübungen. Der Lernstoff wird also nicht im normal-wachen Bewußtsein, sondern im Bewußtseinszustand einer Trance aufgenommen.

Diese Techniken führen tief in die Jenseits-Welt der unsichtbaren Mächte und Kräfte hinein, die hier unter einem „falschen Etikett“ angesprochen werden. Dem Anwender wird nämlich suggeriert, es werde mit seinem Unbewußten bzw. dem Unterbewußtsein gearbeitet. Im Trancezustand geht der menschliche Geist aber auf „Empfangsbereitschaft“ für geistliche Mächte, vergleichbar einem Schamanen oder einem Channelmedium. Diese Methoden sind versteckte, raffinierte Formen der Tranceeinleitung, mit dem Ziel einer medialen Verbindung. Eine genauere Erklärung dieser spiritualistischen Kommunikation findet man im Artikel von Prof. Franzke (Download s. unten).

Quellen und weiterführende Informationen

Wikipedia: Suggestopädie

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