Immanenz

Der Begriff "Immanenz" stammt aus dem Lateinischen (immanere bedeutet 'darin bleiben'‚ 'anhaften') und bezeichnet das in den Dingen Enthaltene, das sich aus ihrer individuellen und objektiven Existenzweise ergibt. Es ist der Gegenbegriff zur Transzendenz. Das Adjektiv "immanent"  (in etwas enthalten, innewohnend) bezeichnet eine einem Gegenstand unmittelbar innewohnende Eigenschaft, die also nicht durch Folgerung oder Interpretation hergeleitet worden ist.

Das Wort "Immanenz" kann verschiedene Bedeutungsebenen haben. Bei Kant drückt es (in erkenntnistheoretischer Sicht) das Verbleiben innerhalb der Grenzen möglicher Erfahrung aus. Die Immanenzphilosophie (auch als immanente Philosophie bezeichnet) ist eine philosophische Strömung, die sich auf das Erfahrbare und Gegebene beschränkt.

Der Mensch sieht sich einer äußeren, immanenten Realität gegenüber, mit der er über die fünf immanenten Sinne reagiert. In sich, in seiner Tiefenstruktur, besitzt er jedoch eine transzendente Realität, die jenseits eines Ereignishorizontes liegt. Diese Tiefenstrukturen sind physikalisch nicht zu fassen (nach Wilder-Smith, [2]).

Literaturhinweise und Quellenangaben:

[1] Wikipedia (DE): Immanenz

[2] Wilder-Smith, Arthur-Ernest: Die Demission des wissenschaftlichen Materialismus, S. 129 (Telos Sondertaschenbuch S 811, 1976); pdf-Fassung bei sermon-online.de

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